Förster und Naturschützer informieren und kontrollieren gemeinschaftlich im Naturschutzgebiet Feldberg

Etwa 20 Förster und Naturschützer sind in Kleinstgruppen im Naturschutzgebiet Feldberg und den angrenzenden Waldgebieten unterwegs.

Der „Schmutzige Dunschtig“ ist ein strahlender Tag mit glitzerndem Neuschnee auf dem Feldberg. Etwa 20 Förster und Naturschützer sind in Kleinstgruppen im Naturschutzgebiet Feldberg und den angrenzenden Waldgebieten unterwegs. Ihr Ziel ist es, Gäste darüber zu informieren, welche Bereiche für Wintersport freigegeben und welche gesperrt sind.


2021 02 12 Auerhuhn Streife Feldberg Foto ALaber 002Bildunterschrift: Christof Stamm und Hubert Frederich vom Forstbezirk Todtnau (Landkreis Lörrach) auf Streife am Feldberg / Bild: Achim Laber

Nicht betreten werden dürfen gerade jetzt im Winter die Rückzugsräume seltener Arten wie etwa des Auerhuhns. Wenn Menschen außerhalb von Wegen und Loipen in diese Ruhezonen eindringen, schrecken sie die Wildtiere auf. Die Flucht bei Minusgraden und im Tiefschnee verbraucht Energiereserven, die zum Überleben der Tiere im Winter dringend erforderlich sind. Insbesondere für die aktuell vom Aussterben bedrohte Auerhuhn-Population im Südschwarzwald ist die Situation dramatisch. Feldbergförster Jens Göttfert und Ranger Achim Laber sind sich mit ihren Mitstreitenden einig: sich gewissermaßen „unsportlich“ verhaltende Wintersportler abseits der freigegebenen Flächen und Wege erhalten die gelbe Karte in Form eines empfindlichen Bußgelds.

An der Aktion beteiligt waren Förster der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach, des Staatswald-Forstbezirks Hochschwarzwald sowie Mitarbeitende des Regierungspräsidiums Freiburg, des Naturschutzzentrums Südschwarzwald und weitere freiwillige Unterstützer. Durch die koordinierte Präsenz konnten weite Teile des Naturschutzgebiets abgedeckt und viele Gäste informiert werden. Weitere gemeinsame Aktionen werden folgen.

Text: Naturschutzzentrum Südschwarzwald
Bild: Achim Laber