Freiburger Wirtschaft packt an 1.000 kostenlose Tests für Freiburg ab kommender Woche!

Regierung und Verwaltung zögern zu sehr - Wirtschaft handelt Die Vereinigung Badischer Unternehmerverbände (VBU), einige Unternehmer/-innen und weitere Macher aus der Freiburger Wirtschaft haben kurzfristig eine ehrenamtliche Initiative zur aktiven und gezielten Bekämpfung gegen Corona gestartet.

Damit kommen sie dem Plan von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zuvor, der heute zum 1. März kostenlose Corona-Schnelltests angekündigt hat.
Die Vereinigung Badischer Unternehmerverbände (VBU) und weitere wichtige Macher aus der lokalen Wirtschaft machen Nägel mit Köpfen:

20210216 Logo Tests für Freiburg

Sie haben die Schnelltest-Initiative „Tests für Freiburg“ ins Leben gerufen, die kommende Woche startet – sie werden von Fachleuten und unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes durchgeführt. 1.000 kostenlose Schnelltests stehen für Erzieher/- innen, Lehrer/-innen und Senior/-innen zur Verfügung. Zum einen werden die Tests in Kindergärten und Schulen vor Ort angeboten, zum anderen können Senior-/innen den Test im Restaurant Rappen am Münsterplatz durchführen lassen.

Die Testungen werden nur nach vorheriger Vereinbarung und Terminvergabe durchgeführt.
Ein Probelauf startet noch diese Woche in einem Kindergarten. Die Initiative wünscht sich von Verwaltung und Regierung in der Corona-Bekämpfung - endlich - ein entschlossenes und wirksames Handeln: Es ist mehr als überfällig, die gesamte Bevölkerung mit kostenlosen Schnelltests zu versorgen.

Unterdessen hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn laut Medienberichten angekündigt, ab dem 01.03. den Einsatz von Corona-Schnelltests weiter auszudehnen und spricht dabei auch von kostenlosen „Schnelltests für jedermann“. Spahn begründet dies damit, dass mittlerweile mehr Tests am Markt verfügbar seien. Diese Aussage ist falsch. Experten verweisen darauf, dass es Schnelltests bereits seit vielen Monaten in ausreichender Menge gibt. Ferner gibt es noch keine Zulassung für die „Schnelltests für jedermann“.

Unabhängig davon ist es alles andere als sicher, dass der 01.03. von Spahn gehalten werden kann. Die Initiative Tests für Freiburg spricht nicht nur, sondern handelt: Innerhalb von nur einer Woche hat sie alles organisiert.

„Es kann nicht angehen, dass immer wieder nur Jo-Jo-Lockdowns den Handlungsfocus in der Bekämpfung der Pandemie darstellen und einzelne Branchen sehenden Auges an die Wand gefahren werden. Es wird seit Beginn der Pandemie durch die Verantwortlichen schlichtweg verpasst, mit proaktiven Testungen
die Infektionszahlen nach unten zu bringen“, so Michael Hafner, Hauptgeschäftsführer der VBU. Die Initiative möchte der allgemeinen Behäbigkeit von Verwaltung und Regierung in der Bekämpfung nun ein rasches Ende setzen und zum Aufwachen und Handeln mit dem Slogan „Testen, Testen, Testen“ auffordern. „Wir können, wollen und werden nicht mehr nur zuschauen, wie Chancen zur Bekämpfung der Pandemie mit Massentestungen Tag für Tag verpasst werden. Wir krempeln nun gemeinsam die Arme hoch und zeigen, wie schnell es geht, Menschen mit Tests zu versorgen, wenn man es nur will“, berichtet Hafner.

Die Schnelltests für die Freiburger werden durch Spenden und Sponsoren finanziert. Die Initiative ruft zu weiteren Spenden auf und lädt Sponsoren zur Beteiligung nach dem Motto „Hilf‘ Dir selbst, sonst hilft Dir keiner“ ein. Das Ziel der Initiative ist erreicht, wenn die zuständigen staatlichen Stellen eine umfassende Versorgung der Freiburger Bürger mit Testungen tatsächlich umsetzen.

Spendenkonto
Service GmbH-Schnelltests
IBAN: DE87 6809 0000 0012 1122 11
Stichwort: Testen für Freiburg
Kontakt
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Hotline (gültig ab 18.02.2021): 0800/200

Quelle: VEREINIGUNG BADISCHER UNTERNEHMERVERBÄNDE E. V.