Netzersatzanlage am Rathaus aufgestellt

Mit dem Aufstellen einer Netzersatzanlage (NEA) am Rathaus im Bereich des Goethe-Parks sind ab sofort bei einem Stromausfall sowohl das Rathaus selbst, wie auch die Bibliothek im Schlosserhaus, der Zentrale Betriebshof und das Feuerwehrgerätehaus der Abteilung Emmendingen weiterhin voll betriebsfähig.

Die Anlage verfügt über genügend Kapazität, um einen autarken Strombetrieb von bis zu fünf Tagen zu gewährleisten. „Mit viel Koordination und Planung sowie der Hilfe von Feuerwehr und THW haben wir nun das Notstrom-Konzept und damit die Netzersatzanlage erfolgreich umgesetzt“, so Alexander Braun, Mitarbeiter der Stadt und Bauleiter des Projekts.

IMG 6068 edit 002BU: Bauleiter Alexander Braun erklärt die Funktionsweise der Anlage

Die Anlage ist vorübergehend in einem Container untergebracht und wird bei geplanten Umbaumaßnahmen später noch in das Rathaus-Gebäude integriert. Die Containerlösung soll dann mittelfristig das Fritz-Boehle-Areal im Notfall mit Strom versorgen.

Die Maßnahme ist ein Teil eines Gesamtkonzeptes, um für den Notfall gerüstet zu sein. So gut wie alle Bereiche des täglichen Lebens sind abhängig von Strom. Insbesondere für den Einsatz von moderner Informations- und Kommunikationstechnologie ist Elektrizität unverzichtbar. Obwohl in Deutschland ein hoher Grad an Versorgungssicherheit herrscht, sind auch hier folgenreiche Stromausfälle nicht auszuschließen. Für diese Fälle ist es wichtig, dass die Verwaltung weiterhin handlungsfähig bleibt. Außerdem werden so Anlaufstellen für die Bevölkerung geschaffen, die weiterhin mit Strom versorgt werden können.

Die Netzersatzanlage besteht aus Generatoren, die mit Dieselmotoren angetrieben werden. Die Betriebsdauer der NEA ist abhängig von der Kraftstoffversorgung und den Wartungsintervallen. Das Notstromnetz ist ein Teil des gesamten Stromnetzes mit separat geführten und abgesicherten Stromkreisen.

IMG 6050 edit 002BU: Blick in die neue Netzersatzanlage.

Neben der neuen, fest installierten Anlage am Rathaus wurden auch schon die Feuerwehrhäuser Mundingen, Kollmarsreute, Wasser und Maleck/Windenreute sowie die Karl-Faller-Halle mit Einspeisevorrichtungen ausgestattet, um diese Gebäude im Notfall mittels mobilen Stromgeneratoren versorgen zu können.

Text/Bilder: Stadt Emmendingen