Solidarität mit den Corona-Opfern und ihren Angehörigen

In Deutschland sterben im Moment jeden Tag um die 1.000 Menschen an Covid-19, aktuell sind über 50.000 Tote zu beklagen.

Während der Pandemie sterben viele Menschen sehr einsam. Das ist furchtbar für die Sterbenden, aber auch für die Angehörigen, weil das Abschiednehmen mit dem gebotenen Abstand so schwierig ist. Viele Menschen sterben jetzt ganz anders, als sie sich das vorgestellt haben.

LEDLicht OB Buero 002 Ein Licht für Corona-Opfer im Büro des Oberbürgermeisters Zeichen setzen: #lichtfenster

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, immer abends bei Einbruch der Dunkelheit ein Licht in die Fenster zu stellen, um so das Mitgefühl mit den Opfern der Corona-Pandemie auszudrücken. Gemeinsam soll ein Zeichen der Anteilnahme gesetzt und symbolisch Licht in diese dunkle Zeit gebracht werden. Steinmeier: „Wir stellen ein Licht ins Fenster, weil wir wissen: Überall in unserem Land leiden Menschen.“

Oberbürgermeister Schlatterer appelliert an die Emmendinger Bevölkerung: „Bitte schließen Sie sich dieser Aktion an! Lassen Sie uns ein Zeichen setzen und der von Corona Betroffenen gedenken. Wir können uns nicht umarmen, wir können niemandem die Hand geben. Aber lassen Sie uns auf diesem Wege zeigen, dass das Leid nicht ungesehen bleibt.“

Stellen Sie bei Einbruch der Dämmerung ein Licht gut sichtbar in ein Fenster als Zeichen der Solidarität: in der Trauer um die Verstorbenen, in der Sorge um diejenigen, die um ihr Leben kämpfen, aus Mitgefühl mit den Angehörigen der Kranken und Toten.

Gern können Sie ein Bild von den in die Fenster gestellten Lichtern mit dem Hashtag #lichtfenster in den Sozialen Medien teilen.

Text / Bild: Stadt Emmendingen