Das ehemalige Spritzenhaus der Emmendinger Feuerwehr in der Steinstraße wurde in den Jahren 1910/11 erbaut und steht unter Denkmalschutz.

Seit 1982 wird es als Jugendzentrum genutzt. Dass das Jugendzentrum modernisiert werden muss, wurde schon seit langem von Stadtrat und Verwaltung immer wieder thematisiert.

Das Architekturbüro Böwer-Eith-Murken-Vogelsang aus Freiburg wurde dann in der Stadtratssitzung im August 2017 mit der Planung und Ausführung der Maßnahme beauftragt. Der Bauantrag zur Modernisierung des Jugendhauses wurde Anfang 2018 genehmigt.

csm Sitzecke b0d24055eaOberbürgermeister Stefan Schlatterer mit Rada Shpolyanskaya und Muhammet Yilmaz / Fotos: Stadt Emmendingen“

Während der Ausführung wurden zusätzliche Maßnahmen erforderlich, die einerseits durch das Alter des Gebäudes und andererseits durch geänderte Anforderungen und Auflagen entstanden. Dazu zählen u. a. der Brandschutz, die Erneuerung der bestehenden Blitzschutzanlage und die zusätzliche Hangsicherung der Außenanlagen. Das verursachte eine Bauzeit zwei Jahren und finanzielle Mehrkosten. Darüber wurde der Technische Ausschuss in seiner Sitzung am 17.09.2019 öffentlich informiert und hat die notwendigen Kostensteigerungen bestätigt. Die Gesamtkosten liegen bei 2.151.000 Euro.

Die vorgesehene öffentliche Einweihung war für Ende März 2020 vorgesehen, wurde aber aufgrund der Corona-Pandemie frühzeitig abgesagt.
Oberbürgermeister Stefan Schlatterer besichtigte nun mit Rada Shpolyanskaya und Muhammet Yilmaz, den Jugend-Sozialarbeitern der Stadt Emmendingen, bei einem Rundgang die renovierten Räumlichkeiten.

csm Theke 7d984868acAn der Theke: Oberbürgermeister Stefan Schlatterer / Fotos: Stadt Emmendingen“

Der Saal im Erdgeschoss wurde komplett umgebaut und mit einer modernen Theke und Sitzlandschaft ausgestattet. Die notwendige Barrierefreiheit wurde mit dem Einbau eines Personenaufzugs geschaffen. Aus energetischen Gründen musste die Heizungsanlage komplett erneuert werden, auch vorhandene Fenster und Tore wurden ausgebaut und nach aufwendiger Sanierung auf dem neuesten energetischen Standard wieder eingebaut. Im Obergeschoss wurde eine mobile Trennwand geschaffen, um je nach Veranstaltung einen bzw. zwei Räume nutzen zu können.

Während der Sanierungsarbeiten entstand auch die Idee, die „Stones Zunge“ von der Tanzfläche der ehemaligen legendären Emmendinger Diskothek Inside an geeigneter Stelle im Jugendzentrum einzubauen, um so ein Stück Stadtgeschichte weiter leben zu lassen. Künftig wird diese nun direkt vor dem Eingang an diese Zeit erinnern.

csm Außenanlagen bfabaf2e0b

Oberbürgermeister Stefan Schlatterer war vom Ergebnis der Sanierung beeindruckt. Die Inbetriebnahme des sanierten Jugendzentrums soll zu einem späteren Zeitpunkt wie geplant mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden.

Quelle: Text/Bild: Stadt Emmendingen
„Fotos: Stadt Emmendingen“