Besuche an Heiligabend bei diensthabenden Fachbereichen sind normalerweise feste Bestandteile im Terminkalender aller drei Bürgermeister.

Aber wie so Vieles konnten auch diese Besuche im Corona-Jahr nicht im bisher üblichen Rahmen stattfinden.

Bürgermeister Roland Kaiser, der üblicherweise am Heiligabend die Feuerwache mit einer Schwarzwälder Kirschtorte besucht, ließ in diesem Jahr die Torte „kontaktlos“ anliefern und sandte seinen Dank und damit verbundene Grüße per Videobotschaft in die Leitstelle. Ebenso musste der sonst übliche Kaffee im Kreis der Obdachlosen coronabedingt entfallen. Aber auch hier ließ es sich Kaiser nicht nehmen, zehn Geschenkgutscheine für einen ortsansässigen Drogeriemarkt an die Betroffenen überreichen zu lassen.

IPN 1234 Foto 1 002Bürgermeister Kaiser überbringt Weihnachtswünsche per Videobotschaft an die Feuerwehr /Foto: Lukas Ling

Ralf Sturm und Ingo Karcher von der Parkgaragengesellschaft (PGG) hatten an Heiligabend Dienst und erhielten von Erstem Bürgermeister Alexander Uhlig im Beisein von Stadtwerkechef Helmut Oehler und PGG-Chef Stefan Güldner einen Geschenkkorb. Gleiches galt auch für die Mitarbeitenden der Netzleitstelle der Stadtwerke, die an 365 Tagen im Jahr an 24 Stunden ihren Dienst leisten. In den Tagen vor Weihnachten bedankte Uhlig sich bereits bei den Mitarbeitenden von Gartenamt und Müllabfuhr mit einer Brotzeit. Auch diese Besuche fanden unter Einhaltung der Hygienebestimmungen statt.

Oberbürgermeisterin Margret Mergen überbrachte einen süßen Gruß an das Klinikum Mittelbaden, an die Baden-Badener Feuerwehr sowie dem Polizeirevier in der Gutenbergstraße. Die Schwestern des Alten- und Pflegeheims Maria Frieden in Ebersteinburg erhielten von Mergen einen Geschenkkorb.

IPN 1234 Foto 2 002Bürgermeister Uhlig besucht die Diensthabenden der Parkgaragengesellschaft /Foto: Helmut Oehler

Somit erreichten alle Weihnachtsgaben und -grüße unter strenger Einhaltung der Hygienebestimmungen ihre Empfänger. Doch alle drei Dezernenten betonten einmütig, dass der persönliche Kontakt und das vertiefende Gespräche durch nichts zu ersetzen sei. Und so hofft man, dass dies im kommenden Jahr wieder möglich sein wird.

Text/Bilder: Stadt Baden-Baden