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Fachwissen trifft auf wirtschaftliche Kompetenz

Sie sind erfolgreiche und gut vernetzte Wirtschaftspersönlichkeiten im Ruhestand, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben und kommen aus ganz verschiedenen unternehmerischen Bereichen und Branchen

Die Senioren der Wirtschaft. Eigentlich sind sie schon längst im Ruhestand, aber sie sind nach wie vor in der Wirtschaft aktiv nur eben ehrenamtlich. Wenn es um Neugründungen, Unternehmungsentwicklung und-Sicherung, Übernahmen oder Übergaben von Betrieben geht, stehen die „Senioren der Wirtschaft“ mit ihrer Erfahrung Existenzgründern, Start-ups und Unternehmen beratend zur Seite. Hier finden Ratsuchende kompetente Ansprechpartner zu allen betriebswirtschaft-lichen Fragen, wie Organisation- und Finanzfragen oder zu vielen Marketing- und Vertriebsthemen.

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Gemeinsam werden Wege zum Erfolg erarbeitet und hier bietet das umfassende Knowhow, die jahrzehntelange Erfahrung sowie ein großes Netzwerk einen großen Mehrwert. Ob es sich um die Regelung der Nachfolge handelt, der laufende Betrieb für Probleme sorgt oder mit einem Unternehmen neu gestartet wird, die Wirtschaftssenioren beraten unabhängig und neutral. 1987 als gemeinnütziger Verein gegründet, ist die Beratungsarbeit der aktiven Senioren für die kommunale Wirtschaftsförderung von großer Bedeutung.

Seit ihrer Gründung wurden mittlerweile schon weit über 10.000 Beratungen durchgeführt. Unter dem Motto "Erfahrung teilen – Erfolg sichern“ beraten und unterstützen rund 50 ehemaligen Führungskräfte und Unternehmer des gemeinnützigen Vereins „Senioren der Wirtschaft". Das regionale Team der Wirtschafts-senioren unterstützt auch in unternehmerischen Krisenzeiten. Viele Branchen müssen momentan einen langen Atem und Widerstandskraft beweisen. Neben staatlichen und finanziellen Förderprogrammen benötigen Selbstständige schnelle und kurzfristig umsetzbare Hilfen. Auch hier engagieren sich die „Senioren der Wirtschaft "als Berater, Sparringspartner oder Coach ehrenamtlich. Sie sind landesweit erfahrene und kompetente Ansprechpartner. Sie sind bundesweit aktiv und in mehreren Regionalgruppen unterteilt. Wer Rat und Hilfe sucht ist hier genau richtig, der Verein deckt das ganze Spektrum an betriebswirtschaftlicher Beratung ab. Unterstützen und vernetzen – die „Senioren der Wirtschaft kooperieren mit Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Gründerzentren und der IHK. Sie Netzwerken und pflegen enge Kontakte bis ins Wirtschaftsministerium des Landes. Die aktiven Senioren sind bestens vernetzt und über Förderprogramme und ähnliche Angebote genauestens informiert. Der Verein sucht auch immer Wirtschaftsfachleute im Ruhestand als aktive Mitstreiter, die mit ihrer Erfahrung und Know How die Senioren der Wirtschaft tatkräftig bei ihrer Ehrenamtlichen Arbeit unterstützen möchten.

Region im Blick hat sich mit Vorstand und Berater Herbert Lehmann über den Verein, seine Erfahrungen und konkrete Beratungsaktivitäten unterhalten.

Wer sind die Senioren der Wirtschaft? Was ist ihr Anliegen und welche Ziele verfolgen Sie?

Herbert LehmannHerbert LehmannHerbert Lehmann: Die „Senioren der Wirtschaft Arbeitskreis e.V.“ sind ein  gemeinnütziger Verein und wurden 1987 gegründet.  „Erfahrung teilen - Erfolg sichern“, unter diesem Motto unterstützen rd. 50  Beraterinnen und Berater aus allen Branchen Existenzgründer, Startups, KMU‘s, Freiberufler mit ihren langjährigen Erfahrungen. Unsere Berater sind langjährige Führungskräfte, welche ihre Erfahrungen auf ehrenamtlicher Basis weitergeben wollen, umso ihren Ruhestand aktiv und mit sinnvollen Tätigkeiten zu gestalten. Wir sind in ganz Baden-Württemberg und der Südpfalz tätig. In vielen Bundesländern gibt es identische Partner-Organisationen.

Sie sind erfolgreiche und gut vernetzte Wirtschaftspersönlichkeiten im Ruhestand, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben und kommen aus ganz verschiedenen unternehmerischen Bereichen und Branchen. Wer kann ihre Hilfe in Anspruch nehmen?

Herbert Lehmann: Wir sind Partner für Startups, Gründer, bestehende Unternehmer und freiberuflich Selbständige. Im Grunde kann so jeder unsere Unterstützung in Anspruch nehmen. Auch unterstützen wir bei der Unternehmensnachfolge und  -Übernahme.

Wie sieht ihre Hilfe aus? Wo liegen ihre Beratungsschwerpunkte bzw. Kernschwerpunkte? Wie gefragt ist ihr Beratungsangebot?

Herbert Lehmann: Wir wollen unseren Klienten durch Beratung, Sparring und Coaching zum Erfolg verhelfen. Unsere  Beratungsfelder umfassen den gesamten betriebswirtschaftlichen Bereich. Businesspläne, Marketing und Vertrieb, Controlling und Finanzierung sowie Digitalisierung bilden die Schwerpunkte. Wir Verstehen uns auch als kritische Gesprächspartner und warnen so vor zu großen Risiken, die bei Gründungen immer wieder mal vorkommen. Seit unserer Gründung wurden über 10.000 Beratungen durchgeführt.

Wie wichtig ist ihrer Meinung nach Networking in der heutigen Zeit und worauf kommt es beim Netzwerken aus Ihrer Sicht besonders an gibt es einen Masterplan fürs sinnvolle Networking – wie erstellt man diesen und wie können Sie ihre Klienten dadurch unterstützen?

Herbert Lehmann: Die Senioren der Wirtschaft sind institutionell sehr gut vernetzt. Wir arbeiten mit dem Wirtschaftsministerium, den IHKs, Handwerkskammern, Akzeleratoren (z.B. BadenCampus in Breisach), Steinbeis, Gründerzentren, Jobcentern, DigialHubs, Wirtschaftsförderungen usw. intensiv zusammen. Sehr wertvoll in der Beratung sind auch die persönlichen Netzwerke unserer Berater. Wir sind untereinander sehr gut vernetzt und bringen so die passende Expertise in die Beratungen ein, sodass unsere Kunden immer qualifiziert beraten sind. Auch helfen die persönlichen Kontakte der Berater, um für unsere Klienten Türen zu öffnen oder passende Tipps zu geben. So konnte ich für ein innovatives Startup verschiedene Kontakte herstellen, was auch bereits zu ersten Aufträgen geführt hat. Networking ist für uns elementar, ohne dass es einen ausdrücklichen Masterplan gibt.

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Mit welchen Herausforderungen sehen Sie sich mit Blick auf die Covid-19 Pandemie konfrontiert und welche Unterstützung können die Senioren der Wirtschaft hier bieten?

Herbert Lehmann: Unsere interne Kommunikation läuft derzeit virtuell; unser regelmäßiger Austausch findet per Video-Konferenzen statt und wir haben dabei viel gelernt, was uns auch in der Beratung hilft. Auch führen wir unsere Beratungen per Video oder telefonisch durch. Bei den vielfältigen Herausforderungen aus der Pandemie  unterstützen wir unsere Kunden in allen Bereich und sind immer wieder gesuchter Gesprächspartner. Wir helfen ehrenamtlich und sind nicht kommerziell orientiert, was gerade bei finanziell angespannten Situationen sehr wertvoll ist. Leider können wir die Corona-Hilfen nicht selbst für unsere Kunden beantragen, sodass diese die sehr hohen Beratungskosten ihres Steuerberaters zahlen müssen.

Welche Erfahrungen, resultierend aus der aktuellen Situation, nehmen Sie für die Arbeit des Netzwerkes Senioren der Wirtschaft und für sich selbst mit in die Zukunft?

Herbert Lehmann: Unsere Motivation besteht darin, dem Kunden zu helfen. Wenn wir zu einer Lösung beitragen können, gibt das ein gutes Gefühl und wir erfüllen damit unseren Vereinszweck. Unsere Kunden sind sehr dankbar für unsere Unterstützung. Wir können unsere Erfahrung einbringen und dabei helfen, dass die Klienten wieder mit Optimismus und kreativen Ideen die schwierige Situation meistern. Es sind oft Kleinigkeiten, die dabei helfen, die Sicht auf die aktuelle Lage anzupassen und wieder Mut zu fassen. Ich gehe davon aus, dass diese Bedingungen noch eine längere Zeit andauern, und daher unser Angebot zunehmend nachgefragt werden wird.

Gerade in Zeiten existenzieller Krisen kommt es für Unternehmer entscheidend darauf an, einen klaren Kopf zu behalten und den Blick auf das Wesentliche zu lenken. Wie wichtig sind die Senioren der Wirtschaft in der aktuellen Krise und wie schätzen Sie die Situation aktuell ein?

Herbert Lehmann: Partnerschaft und Offenheit ist in solchen Situationen wichtig. Als vertrauenswürdiger Gesprächspartner können unsere Berater mit ihrem Erfahrungsschatz auch mental Unterstützung geben. Wir wollen dazu beitragen, einen optimistische Blick nach vorne zu richten, um so die Krise durchzustehen. Wir sehen uns als Impulsgeber für Problemlösungen und auch als aufmunternde Gesprächspartner. Mit kreativen Ideen geben wir auch Impulse für Veränderungen. Gerade mit dem Thema Digitalisierung sind oft positive Lösungen möglich. Auch helfen wir dabei, anstehende schwierige Bankgespräche vorzubereiten.

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SIE WOLLEN SICH EHRENAMTLICH ENGAGIEREN!?
Zur Erweiterung unseres Arbeitskreises Senioren der Wirtschaft suchen wir verstärkt Damen und Herren in mehreren Regionen von Baden-Württemberg und Rheinland/Pfalz. Zur Zeit haben wir Bedarf am Bodensee, im südlichen Teil von Rheinland/Pfalz und in der Region Ulm/Alb.

Zur Kontaktaufnahme: https://www.senioren-der-wirtschaft.de/ueber-uns/berater-werden/

Kontakt
Senioren der Wirtschaft
Arbeitskreis e. V.
Bahnhofstr. 4
71101 Schönaich
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://www.senioren-der-wirtschaft.de/

Region im Blick im Gespräch mit Herbert Lehmann
Bilder: Senioren der Wirtschaft

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