Schöck AG verzeichnet solides Wachstum 2019

Baden-Baden, im August 2020. – Im vergangenen Geschäftsjahr 2019 konnte die Schöck AG ein Umsatzplus von 8,1 Prozent auf 206,8 Millionen Euro verbuchen und bleibt damit weiterhin auf Wachstumskurs.

Das gab der Bauproduktehersteller im Juli auf seiner Hauptversammlung im neuen Gebäude am Hauptsitz in Ba-den-Baden bekannt. Mit einer Reihe von strategischen Themen, wie der Gründung des Bereichs Digitalisierung sowie dem Aufbau der neuen Anwendungsfelder „Wand und Stütze“ und „Fassade“, hat das Unternehmen die Weichen für die Zukunft gestellt. Mike Bu-cher, seit 16. April 2020 neuer Vorstandsvorsitzender bei Schöck, stellte den anwesenden Aktionären seine Ziele für die kommenden Jahre vor.

Schoeck Panoramablick ins ReblandPanoramablick ins Rebland: Vom neuen Multifunktionsgebäude blicken Besucher weit ins Umland. Hier im Bild (v.l.n.r.): Mike Bucher, neuer Vorstandsvorsitzender der Schöck AG, daneben sein scheidender Amtskollege Alfons Hörmann sowie die Vorstandsmitglieder Thomas Stürzl und Dr. Harald Braasch. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Die Hauptversammlung der Schöck AG hatte in jeder Hinsicht Neues für die Aktionäre zu bieten: So fand sie im kürzlich fertiggestellten Multifunk-tionsgebäude am Standort Baden-Baden statt und startete aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen nicht mit einer Live-Führung, sondern mit einem digitalen Video-Rundgang durch das Gebäude.

Neues energieeffizientes Multifunktionsgebäude
Der fünfstöckige Erweiterungsbau ist ein deutliches Signal der Schöck AG für ein klares Bekenntnis zum Standort Baden-Baden. Auf knapp 5.600 m² beherbergt das neue Multifunktionsgebäude neben einer 1.000 m² großen Produktionsfläche im Erdgeschoss sowie drei Büroetagen mit 120 Arbeitsplätzen ein modernes Besucher- und Tagungszentrum im obersten Stock, welches seinen maximal 250 Gästen einen grandiosen Panoramablick ins Rebland bietet.

Der badische Architekt Thomas Herzog stellte sich der Aufgabe, das neue Gebäude nach den höchsten Energieeffizienzanforderungen zu konzipieren. Darüber hinaus wurde auf optimale Stromeffizienz geachtet und eine sehr effiziente Wärmeversorgung gewählt. Der jährliche Pri-märenergiebedarf, also Strom, Heizung und Kühlung, des neuen Gebäu-des liegt dank einer perfekten Gebäudehülle, in der auch Produkte aus dem eigenen Unternehmen verbaut wurden, deutlich unter den Mindest-anforderungen an energieeffiziente Gebäude. Die Investition in Energie-effizienz und Nachhaltigkeit unterstreicht einen der Grundsätze des Un-ternehmens und ist auch bereits belohnt worden. Das Gebäude wurde Ende Juli mit der Nachhaltigskeits-Auszeichung LEED in der höchsten Stufe „Platin“ bewertet. Insgesamt ist das bisher nur 13 Projekten in Deutschland gelungen.

Weiterhin auf Wachstumskurs
Auf Basis eines weiterhin nachhaltig hohen Bauvolumens und einem konstant hohen Bedarf an Wohnraum in den wichtigsten Kernmärkten konnte Schöck seinen Wachstumskurs im Jahr 2019 erfolgreich fortset-zen. Die damit verbundene Nachfrage sorgte an allen Schöck Produkti-onsstandorten in Deutschland und Europa für eine sehr gute Kapazitäts-auslastung. Der Umsatz der Schöck AG stieg damit in 2019 um 15,5 Mil-lionen Euro auf 206,8 Millionen Euro. „Dieses Ergebnis erlaubte wieder-holt hohe Investitionen in die interne Weiterbildung und Qualifizierung der Fach- und Führungskräfte sowie in weitere zukunftssichernde Maßnah-men für das Unternehmen“, fasst Alfons Hörmann, der scheidende Vor-standsvorsitzende, das Geschäftsjahr 2019 zusammen.

Strategische Weichenstellung
Um mittelfristig weitere Wachstumspotenziale zu erschließen, wurde zum Jahresbeginn 2019 das Angebot um die zwei Anwendungsgebiete „Wand und Stütze“ und „Fassade“ erweitert. Mit der Beteiligung an der GIP GmbH, einem Hersteller und Lieferanten von Unterkonstruktionen für energieeffiziente Fassadensysteme (VHF), ist Schöck der erfolgrei-che Einstieg in ein neues Marktsegment gelungen.

Als Antwort auf die zunehmende Digitalisierung und die sich daraus auch für die Bauindustrie ergebenden Potenziale tätigte Schöck im Jahr 2019 erstmalig signifikante Investitionen in diesem Bereich. „Mit dem neu ge-gründeten Unternehmensbereich Digitalisierung sowie dem Aufbau ent-sprechend personeller Ressourcen setzt Schöck einen wichtigen Meilen-stein, um den digitalen Weg von der Planung bis zur Baustelle voranzu-treiben“, schließt Mike Bucher, neuer Vorstandsvorsitzender der Schöck AG, seine Ausführungen zur strategischen Ausrichtung für die kommen-den Monate. Für das laufende Jahr geht das Unternehmen trotz der Corona-Pandemie von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus.

Quelle/Bild: Ansel & Möllers GmbH